Seilbahntechnik
Hier können sie Sich über Seilbahntechnik Informieren. Unterschiede und Hersteller. Kurioses und verblichenes
Eine Beschreibung der meisten Klemmen finden Sie hier:
Eine Beschreibung der meisten Schleppliftstützen finden Sie hier:
Stützenformen
Kuppelbarer Sessellift.
Ein
kuppelbarer Sessellift ist eine Einseilumlaufbahn bei der Sessel mit einem
Fassvermögen von 2 bis 8 Personen mit einer speziellen
Kuppelklemme an dem stetig umlaufenden
Seil hangen. Bei der Stationseinfahrt wird der Sessel zuerst von einer
sogenannten Einfahrtrompete in waagrechte
Position gebracht sodass
er sicher auf die Stationsschiene auflaufen kann. Dann wird die Klemme mit einer
zweiten Schiene geöffnet und vom Seil abgeklemmt. Der Sessel wird von den über
der Klemme liegenden Reifenverzögerer auf Stationsgeschwindigkeit (max 1m/s) abgebremst.
Dort übernimmt je nach Hersteller ein Kettenförderer oder weiter ein
gleichlaufender Reifenförderer
die Beförderung in der Station. Die Fahrgäste besteigen die Sessel entweder in
Fahrtrichtung oder 90° versetzt zur Bahnachse. Bei einigen Sessellifte wird
schon auf der Einfahrrichtung eingestiegen das nennt man dann 180° Einstieg..
Kurz nachdem die Sessel gefüllt wurden,
läuft er auf die Beschleunigungsstrecke die wiederum mit Reifenbeschleunigern
oder Gummizug ausgestattet ist. Dadurch
wird der Sessel auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt wird.
Dann wird die Klemme mit Hilfe einer Schiene oder Schließrolle wieder an das
Seil geklemmt und der Sessel verlässt die Station. Dieses
System setzt sich immer mehr durch, denn es ist im Gegensatz zum fixen
Sessellift viel komfortabler und schneller. Es kann
mit Geschwindigkeiten von bis zu 6 m/s gefahren werden. Die Sessel können auch
mit Wetterschutzhauben ausgestattet werden,
sogenannten Bubble.
Kuppelbare
Sessellifte werden oder wurden von folgenden Herstellern gebaut:
Doppelmayr, Agamatic, von Roll, Garaventa, Städeli, Girak, De Pretis, Nippon
Cable, Calevaro&Savio, Leitner, CTEC, Yan, Poma, BACO, Müller,
| Stationsbild: (Bitte vergrössern) | Von der Seite | Kuppelstelle | Aussen |
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Was ist eine Kleinkabinenumlaufbahn?
Umlaufkabinenbahnen.
Ein
Umlaufkabinenbahn ist eine Einseilumlaufbahn bei der Kabinen als
Fahrbetriebsmittel mit einem Fassvermögen von 2 bis 16 Personen mit einer
Speziellen Kuppelklemme an dem stetig umlaufende Seil hängen.
Bei der Stationseinfahrt wird die Kabine zuerst von einer sogenannten
Einfahrtrompete oder Seiten-
und Bodenführung in wagrechte Position gebracht sodass
sie sicher auf die Stationsschiene auflaufen kann. Dann wird die Klemme mit
einer zweiten Schiene oder einer Zahnstange geöffnet und vom Seil gelöst. Die
Kabine wird von den über der Klemme liegenden Reifenverzögerer oder einer
Schiefen Ebene auf Stationsgeschwindigkeit abgebremst.
Dort übernimmt je nach Hersteller ein Kettenförderer oder weiter ein
gleichlaufender Reifenföderer
die Beförderung in der Station. Bei älteren Anlagen wird die Gondel händisch
befördert und geöffnet. Bei moderneren Anlagen
wird die Tür mit
einem Seilzugmechanismus geöffnet,
der durch eine Schiene bei der Durchfahrt betätigt
wird. Die Fahrgäste können die Kabinen problemlos besteigen,
vor allem wenn der Einstieg niveaugleich ist.
Kurz
nachdem die Kabinen den Einstiegsbereich verlassen hat,
wird die Tür durch eine Betätigungsschiene geschlossen
und läuft auf die Beschleunigungsstrecke,
die wiederum mit Reifenbeschleunigern oder Gummizug ausgestattet ist. Bei älteren
Bahnen wird auch eine schiefe Ebene verwendet. Dadurch
wird die Kabine auf Seilgeschwindigkeit beschleunigt wird.
Dann wird die Klemme mit Hilfe einer Schiene, Schließrolle oder durch das
Eigengewicht wieder an das Seil geklemmt und die Kabine verlässt die Station.
Damit die Klemme auch bei der Ausfahrt
absolut gerade steht wird auch hier eine Ausfahrtrompete oder Seitenführung
installiert. Dieses
System setzt sich immer mehr durch, denn es ist im Gegensatz zum fixen
Sessellift viel komfortabler
und schneller. Es kann
mit Geschwindigkeiten von bis zu 8 m/s gefahren werden. Die Kabinen können auch
mit Heizung oder Radio ausgestattet werden. Umlaufkabinenbahnen werden oder
wurden von folgenden Herstellern gebaut:
| Typische Kabinenbahn | Station innen | Mittelstation |
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Kuppelbare Skilifte Tirefesse wurden
von der Französisch Firma Pomagalski in Grenoble vor dem 2WW entwickelt (1935).
Dieses System war das erste brauchbare Schleppliftsystem das eine ausreichende
Kapazität aufwies. Es hat sich bis heute gehalten, auch
wenn einige technischen
Verbesserungen angebracht wurden. Die Talstation ist einfach aufgebaut. Eine
kleine Umlenkscheibe ist direkt an den Motor gekoppelt,
der sich über der Stahlrohrkonstruktion befindet. Die Gehänge umlaufen die
Umlenkscheibe und werden in einem Rechen gestoppt. Dabei wird die Klemme
entlastet,
wobei
das Seil durch die Klemme weiter läuft und das Gehänge stehen bleibt. So
stehen etwa 200 je nach Länge mehr oder weniger Gehänge in einem korbartigen
Rack. Die Gehänge sind nicht mit einem Seilzug und einer Schlepptrommel
ausgestattet,
sondern
wie bei einer Zeltstange aus konischen
Aluminiumrohren
die ineinander gesteckt und von einer im Rohr verlaufenden Stahlfeder
zusammengezogen werden. Diese Stange ist etwa 3m Lang. Unten
ist ein kleiner Plastikteller angebracht,
oben eine spezielle
Klemme. Die Klemme wird angezogen sobald das Gehänge belastet wird. Kommt ein
Skifahrer in der Talstation an den Start zeigt im eine Ampel an ob der Abstand
zum nächsten Tellergehänge gross
genug ist. Springt die Ampel auf grün,
kann er sich das vorderste Gehänge schnappen und durch eine Lichtschranke oder,
bei älteren Liften,
durch einen Endschalter fahren. Bei den älteren Liften gab es immer Spaßvögel,
die es lustig fanden,
sich den hintersten Teller zu nehmen
und in der Schranke stehen zu bleiben. Was zur Folge hatte, dass
alle Gehänge auf einmal die Station verlassen haben und so die Leute die noch
standen warten mussten bis die Teller wieder unten waren. Das wurde aber
mittels Zeitrelais unterbunden. Die Klemme wird in der Talstation durch einen
Elektromagneten angezogen und so
belastet, wodurch das Seil eingeklemmt
wird. Sobald der Teller das Rack verlassen hat muss die Klemme nicht mehr
gespannt werden,
da jetzt ein Skifahren dran hängt. Oder
mindestens ein Tellergehänge, dessen
Eigengewicht schon ausreicht.
Die Klemme
ist so aufgebaut,
dass
sie extrem kurvengängig
ist. Da sie 30° nach oben gebogen ist,
können alle Rollen problemlos
umfahren werden. Aus diesem Grund sind aber pro stütze nur maximal
2 Rollen vorhanden,
was eine sehr
unbequeme Fahrt zur
Folge hat. Die Bergstation ist ganz einfach aufgebaut. Eine
Umlenkrolle wird an Stahlseilen aufgehängt und ein dickes
zwischen
dem Berg-
und dem Talseil aufgehängtes Hanfseil verhindert,
dass sich die Gehänge gegenseitig rammen. Aus diesem Grund sind auch die
Fahrbahnen unterschiedlich hoch. In der Talstation ist die Spur kleiner als auf
der Strecke. Dadurch
wird verhindert,
dass
das Gehänge in der Talstation zu
weit ausschert. Zur Sicherheit sind noch eine
ganze Menge
schlauchartiger
Abweiser montiert. in der Bergstation wird kurz vor der Rolle ein dickes
Seil quer
über die Strecke gespannt,
wodurch die Gehänge nicht bis unter die Rolle fahren können und so wie bei
einem Todpunktausstieg nur die Klemme die Scheibe umfährt. Ziemlich billige
Konstruktion mit
sehr
grosser Verschleiss. So muss alle 3-4 Jahre ein neues Seil eingezogen werden. An
manche
schönen Wintertagen ist der Schnee in der Talstation schwarz von den vielen
Stahlspänen die vom Seil abgerieben werden.
| Klemme | Schleppstange | Rolle | Talstation | Kuppelstelle |
Ein
Gletscher ist eine sehr schwierige
Region um Lifte zu bauen. Eis ist immer in Bewegung, Eis schmilzt
ab, es
gibt starke Schneeverfrachtungen, Vereisungen usw. All diese Faktoren
machen es zu einer schweren Aufgabe einen Lift auf Eis zu stellen.
Schon nur der Bau und das betonieren von Fundamenten auf Eis ist unmöglich,
da sich das Eis ja
immer bewegt. Daher greift man zu einer List. Man steckt die Stützen mit
sogenannten Schwimmfüssen ins Eis. Jetzt können sich die Stützen ohne
Probleme bewegen. Damit sie nicht umfallen werden sie mit einem Halteseil
abgespannt. Einmal
im Jahr müssen die Stützen wieder an ihre ursprünglichen
Position gebracht werden. Dies geschieht mit einer speziellen
Anhebevorrichtung an einer oder mehreren Pistenraupen. Die exakte
Position wird heute per Laservermessung ermittelt. Anfänglich wurden nur
Skilifte auf Eis gebaut,
wobei sich gewisse Hersteller auch auf Stationen auf Eis spezialisiert
haben. Neuerdings werden auch Sessellifte und Kabinenbahnen auf Eis gebaut. So
entstanden am Rettenbachjoch in Sölden zuerst eine DSB und danach eine 4KSB mit
Gletscherstützen. Am Stubaier
Gletscher stehen
zwei 6er Bubble (Fernau 2 und Eisjoch),
in Zermatt der 6er Bubble Furggsattel und neuerdings,
wiederum
am Stubaier
Gletscher,
eine neue 8EUB auf
Eis.
| Furggsattel Zermatt | Gandegg Zermatt | Cristallo Stilfser Joch (IT) |